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Verbrauchsabhängige Abrechnung der Heiz- und Warmwasserkosten (VHKA)

Aufgrund der Energienutzungsverordnung des Bundes müssen Neubauten mit fünf oder mehr Wärmebezügern, die nach dem 1. März 1992 bewilligt worden sind, mit Geräten zur Erfassung und Regulierung des individuellen Wärmeverbrauchs für Heizung und Warmwasser ausgerüstet sein.

In Gebäuden, die der Installationspflicht unterliegen, sind immer sowohl Messgeräte für die Erfassung des individuellen Verbrauchs als auch selbsttätige Regeleinrichtungen mit individueller Einstellmöglichkeit einzubauen (z.B. Thermostatventile, Raumthermostate, usw.). Sind die erforderlichen Mess- und Regelgeräte in zentral beheizten Gebäuden und Gebäudegruppen mit mindestens fünf Wärmebezügern eingebaut, müssen mindestens 60 % der Wärmekosten den einzelnen Bezügern entsprechend dem tatsächlichen Verbrauch verrechnet werden.

In installationspflichtigen Gebäuden sind Einrichtungen einzubauen, die es ermöglichen, die Temperatur in jedem beheizten Raum einzeln einzustellen und selbsttätig zu regeln (z.B. Thermostatventile oder Raumthermostaten).

Es dürfen nur Messgeräte (Heizkostenverteiler und Wärmezähler) eingebaut werden, welche vom Bund zugelassen sind. Seit dem 1. Mai 1995 werden gemäss Weisung des EAM (eidgenössisches Amt für Messwesen) nur noch Geräte neu zugelassen, welche die europäischen Normen erfüllen.

Zu Beginn der Heizsaison: Heizen - Lüften - Luftbefeuchten

Zu Beginn der Heizperiode tauchen immer wieder ähnliche Probleme auf: die Zimmerluft ist zu warm, zu kühl, zu trocken oder zu feucht. - Wie entsteht ein ideales Wohnklima?

Neben einer wohnlichen Einrichtung und warmer Kleidung ist vor allem die richtige Raumtemperatur entscheidend. Sie sollte in Wohnräumen 20 Grad betragen, in Küche und Schlafzimmer 16 - 18 Grad. Mit Thermostatventilen, die die Wärmeabgabe der Heizkörper automatisch regeln, kann hier gezielt Energie gespart werden, denn äussere Wärmequellen wie Sonneneinstrahlung, Kochwärme etc. werden berücksichtigt.

Neben der Raumtemperatur spielt auch die Luftfeuchtigkeit eine wesentliche Rolle für den Wohnkomfort. Sie sollte idealerweise zwischen 30 und 60 % liegen. Leider besteht in vielen Haushalten die Unsitte, im Winter die Zimmerluft mit einem Luftbefeuchter zu verbessern, dabei ist dies in einer normal geheizten und belüfteten Wohnung gar nicht nötig, weil der beim Kochen und Duschen, durch Atmung und Pflanzen entstehende Wasserdampf für eine genügende Luftfeuchtigkeit ausreicht. Nur in undichten, überheizten Wohnungen wird die Luft zu trocken. Deshalb ist es wichtig, die Fenster abzudichten, nur mässig zu heizen und gezielt zu lüften: zwei- bis dreimal täglich kurz und kräftig. Obwohl die Aussenluft im Winter oft ziemlich feucht scheint, kann damit trockene Zimmerluft nicht bekämpft werden, weil Kaltluft mit wenig Wasserdampf, Warmluft aber erst mit viel Wasserdampf eine hohe relative Luftfeuchtigkeit erreicht.

Mit richtigem Heizen und Lüften hat jede Bewohnerin und jeder Bewohner die Möglichkeit, selber etwas zum rationellen Umgang mit Energie beizutragen, denn die Heizung ist neben dem Auto die zweitgrösste Energieschleuder im Privathaushalt! - Und: Wer die Raumtemperatur um nur ein Grad senkt, spart dabei ganze 6 % Energie - was sich auch bei den Heizkosten auszahlt.

Wasser und Energie

Bei uns fliesst Wasser ähnlich wie Strom - jederzeit und überall nach Bedarf. Rund 220 Liter Trinkwasser verbrauchen wir täglich pro Person im Haushalt. Zwar gibt es in der Schweiz genug vom kühlen Nass. Nur ist das Wasser heute nicht mehr automatisch sauber und fliesst auch nicht aus eigener Kraft bis zu meinem Wasserhahn im dritten Stock.
Pumpen, Leitungen und Kläranlagen stecken dahinter; Chemie und Energie. Die Aufbereitung, Verteilung und Entsorgung von einem Kubikmeter Wasser braucht rund 1 kWh Energie.
Mit dem sauberen Trinkwasser tun wir alles mögliche: Wir waschen uns, spülen unser WC, giessen Balkonpflanzen und bespritzen Gärten, waschen unsere Autos. Nur etwa 7 Liter pro Kopf und Tag trinken und verkochen wir.

Sparen lohnt sich besonders beim Warmwasser, denn darin steckt sechzigmal mehr Energie als im kalten. Der Warmwasserboiler sollte zwischen 55 und 60 °C eingestellt sein. Mischbatterien machen das verschwenderische Mischen von Kalt- und Warmwasser überflüssig. Allein die Körperpflege beansprucht täglich 90 Liter. Wer das Vollbad durch eine erfrischende Dusche ersetzt, braucht viermal weniger Wasser. Am meisten spart, wer sich mit einer kurzen Dusche begnügt und während dem Haare waschen und Einseifen das Wasser abstellt. Sonst gurgeln 8 bis 10 Liter pro Minute ungenutzt davon...

Tropft der Wasserhahn? Stellen Sie versuchsweise eine Schüssel darunter: Es tröpfeln leicht 10 Liter pro Tag zusammen. Also schnell reparieren.

Mit einem Durchflussbegrenzer am Hahnen lässt sich die Wassermenge bis zur Hälfte verringern. Er mischt das Wasser mit viel Luft und verfeinert so den Strahl. Neben der technischen Verbesserung ist ein bewusster Umgang mit dem nassen Element wichtig: Beim Hände waschen, Zähne putzen und Geschirr spülen das Wasser nicht unnötig plätschern lassen. Im WC werden pro Person und Tag rund 80 Liter Trinkwasser hinab gespült. Bei neueren Spülkästen kann man nach einem kleinen Geschäft - um nicht gleich den ganzen 9-Liter-Kasten zu leeren - den Spülvorgang unterbrechen, indem die Taste von Hand gleich wieder zurück gedrückt wird.
Genauso wichtig wie Wasser sparen ist es, das Wasser nicht unnötig zu belasten. Je sauberer es von uns weg sprudelt, um so weniger aufwendig ist die Reinigung. Essenreste, Katzensand, Windeln, Binden und Tampons gehören auf keinen Fall ins WC. Wer mit Waschmittel sparsam umgeht und scharfe Reinigungsmittel vermeidet, entlastet dadurch sein zukünftiges Trinkwasser.

 


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